Alltag - Versorgung

BELEUCHTUNG, EINKAUFEN UND HYGIENE

Aus der Schausammlung des Bezirksmuseums Alsergrund (ALSEUM)
Kaffeebehälter der Ersten Wiener Handelsgesellschaft EWIHAG

Um 1900 war die Petroleumlampe die häufigste Lichtquelle in den Wohnungen. In den nach 1910 erbauten Häusern gab es Anschlüsse für Leuchtgas und Strom. Trotzdem verwendete man zum Kochen und Heizen Holz und Kohle bzw. billigen Koks. Ohne Fließwasser war man auf das "Tröpferlbad" (Wiesengasse 17) angewiesen. Hingegen war das Brünnlbad eine anerkannte Wasserheilanstalt.

 

Lebensmittel waren in der Stadt und in den Vorstädten teurer als in den Vororten. An den Toren des Linienwalls wurde zwischen 1829 und 1913 die Verzehrungssteuer eingehoben. Einkaufen konnte man in Gemischtwarenhandlungen ("Greissler"), bei Wanderhändlern, auf Märkten und seit 1880 in der Markthalle (Nussdorfer Straße 22).

 

Aus der Lebensmittelhandlung Kainz & Partik, Marktgasse 38, entstand 1892 die "EWIHAG". Die Genossenschafter, Arbeiter und Angestellte, waren am Gewinn beteiligt.

 

hmw